Kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft 2026 lief die heiße Phase der Vorbereitung. Die Teams der Gruppe B haben ihre letzten Härtetests absolviert, um die finale Form abzustimmen. Dabei lief für die kommenden Gruppengegner Kanada, Schweiz und Katar nicht alles komplett nach Wunsch.
Schweiz: Solide, aber Luft nach oben
Die Schweizer Nationalmannschaft zeigte in ihren Vorbereitungsspielen wechselhafte Leistungen. Nach einem erfolgreichen ersten Test gab es bei der Generalprobe einen kleinen Dämpfer:

- Spiel 1 (Sieg): Gegen Jordanien feierte die Nati einen souveränen und verdienten 4:1-Erfolg. Das Team zeigte sich offensiv spielfreudig und treffsicher.
- Spiel 2 (Remis): Die offizielle WM-Hauptprobe gegen Australien (ausgetragen in San Diego) endete mit einem 1:1-Unentschieden. Kapitän Granit Xhaka fand nach Abpfiff deutliche Worte über die durchwachsene Leistung. Die Nati verpasste es, mit einem absoluten Erfolgserlebnis und maximalem Selbstvertrauen in die USA zu reisen.
Kanada: Defensiv stark und ungeschlagen
Der Co-Gastgeber der Weltmeisterschaft präsentiert sich vor dem Turnierstart in einer beachtlichen Frühform und geht mit einer Serie von acht ungeschlagenen Spielen in Folge in die Gruppenphase:

- Spiel 1 (Sieg): Die Kanadier setzten sich im vorletzten Test absolut problemlos mit 2:0 gegen Usbekistan durch.
- Spiel 2 (Remis): Bei der Generalprobe trafen die Nordamerikaner auf Irland. In einer umkämpften Partie trennte man sich am Ende mit einem 1:1-Remis. Die Defensive der Kanadier wirkt stabil, auch wenn spielerisch noch etwas Sand im Getriebe war.
Katar: Minimalistische Generalprobe
Für das Team aus dem Golfstaat, das sich dieses Mal sportlich regulär qualifizieren musste, verlief der finale Doppelpack durchwachsen, endete aber immerhin mit einem Sieg:

- Spiel 1 (Niederlage): Gegen Irland leistete sich Katar einen Fehltritt und musste eine knappe 0:1-Niederlage einstecken.
- Spiel 2 (Sieg): Die Generalprobe verlief ergebnistechnisch besser. Gegen El Salvador holte die Mannschaft einen knappen 1:0-Sieg und konnte so zumindest defensiv vor dem schweren Auftaktspiel Selbstvertrauen tanken.
Der Ernstfall steht unmittelbar bevor – und wir sind mittendrin! Bosnien-Herzegowina hat die Ehre, die Gruppe B mit einem absoluten Kracher zu eröffnen: Am 12. Juni 2026 treffen unsere „Zmajevi“ in Toronto auf Co-Gastgeber Kanada. Für die Kanadier ist es das erste WM-Spiel auf eigenem Boden, für uns der Startschuss in ein großes Abenteuer. Einen Tag später, am 13. Juni, greifen dann auch die beiden anderen Gruppengegner ins Geschehen ein, wenn die Schweiz in San Francisco auf Katar trifft.
Das rückt den bosnischen Blickwinkel und die historische Bedeutung des Spiels in Toronto perfekt in den Vordergrund!



