Wednesday, April 15, 2026
StartFußballZu viel Bosnisch in der Kabine? Schalke-Kapitän reagiert auf „Brate“-Gerüchte

Zu viel Bosnisch in der Kabine? Schalke-Kapitän reagiert auf „Brate“-Gerüchte

In den vergangenen Tagen machten Medienberichte die Runde, wonach es beim FC Schalke 04 intern knirschen soll. Demnach hätten sich einige Spieler daran gestört, dass in der Kabine vermehrt Bosnisch und Kroatisch gesprochen werde – sogar das Wort „Brate“ soll für Unmut gesorgt haben.

Nun hat Kapitän Kenan Karaman Stellung bezogen und den Spekulationen eine klare Antwort geliefert.

Karaman widerspricht Kabinen-Gerüchten

Im Interview mit Sport1 stellte der Offensivspieler unmissverständlich klar, dass die Berichte nicht der Realität entsprechen.

„Über solche Artikel schmunzle ich nur“

Angesprochen auf die angeblich angespannte Stimmung reagierte Karaman gelassen:

„Ich bin schon so lange auf Schalke dabei. Über solche Artikel schmunzle ich nur, weil das einfach ein bisschen normal ist, wenn gewisse Phasen eintreten, in denen es sportlich vielleicht nicht läuft. Dann versucht man auch von außen, noch Feuer in die Kabine reinzulegen.“

Eine klare Botschaft des Kapitäns, der damit andeutet, dass solche Geschichten gerade in schwierigeren sportlichen Zeiten schnell entstehen können.

Klare Ansage zu Bosnisch in der Kabine

Noch deutlicher wurde Karaman beim eigentlichen Kernthema:

„Ich kann versichern, dass das bei uns gar kein Problem ist – weder das Bosnische noch andere Sprachen. Wir haben genug Sprachen in der Kabine, die gesprochen werden. Deswegen wird es nicht am Bosnischen liegen.“

Damit widerspricht der Offensivspieler den Spekulationen praktisch direkt.Mit seinen Aussagen versucht der Kapitän, die aufgeheizte Diskussion zu beruhigen. Gerade in einer sportlich schwierigen Phase können Gerüchte schnell eine Eigendynamik entwickeln – umso wichtiger ist ein klares Signal aus der Mannschaft selbst.

Viele Balkan-Spieler – aber kein Problem für das Team?

Tatsächlich verfügt Schalke aktuell über mehrere Akteure mit Balkan-Wurzeln. Allen voran Torjäger Edin Džeko sowie Innenverteidiger Nikola Katić. Auch Cheftrainer Miron Muslić stammt aus Bosnien.

Was von außen schnell als Grüppchenbildung interpretiert wird, gehört im modernen Profifußball allerdings oft zum Alltag. In internationalen Kabinen wird regelmäßig in verschiedenen Sprachen kommuniziert – entscheidend bleibt letztlich, dass es auf dem Platz funktioniert.

Und genau daran will Schalke nach zuletzt mehreren sieglosen Spielen wieder anknüpfen.

Fokus zurück auf den Fußball

Für Karaman und seine Mitspieler zählt nun vor allem eines: Ergebnisse. Denn sollte die sportliche Durststrecke anhalten, könnten Nebengeräusche automatisch lauter werden.

Mit seinem öffentlichen Statement hat der Kapitän jedoch versucht, den Fokus wieder dorthin zu lenken, wo er hingehört – auf den Fußball.

Am kommenden Spieltag steht für Schalke eine richtungsweisende Partie an. Klar ist: Die Antwort auf alle Diskussionen kann letztlich nur auf dem Rasen gegeben werden.

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