Die Schweizer Nationalmannschaft steht vor dem wegweisenden zweiten WM-Gruppenspiel gegen Bosnien & Herzegowina unter massivem Druck. Nach dem bitteren Unentschieden zum Auftakt gegen Katar – besiegelt durch ein unglückliches Eigentor von Miro Muheim in der Nachspielzeit – braucht die Nati dringend einen Sieg. Doch ausgerechnet jetzt droht der wichtigste Mann auszufallen.
Trainer Murat Yakin schwer angeschlagen
Nati-Trainer Murat Yakin (51) kränkelt. Bereits auf der Pressekonferenz am Mittwochabend wirkte der Coach sichtlich gezeichnet, nach Insider-Informationen verbrachte er eine fast schlaflose Nacht. Das weckt böse Erinnerungen: Schon bei der WM 2022 in Katar legte eine Grippewelle aufgrund der Klimaanlagen mehrere Schweizer Akteure lahm. Obwohl der Verband im Vorfeld betonte, die Situation dieses Mal im Griff zu haben, hat es nun den Trainer erwischt.
Das grosse Fragezeichen: Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands ist aktuell völlig unklar, ob Murat Yakin heute beim Anpfiff überhaupt an der Seitenlinie stehen und sein Team direkt coachen kann.
Sollte Yakin passen müssen, wäre das für die ohnehin verunsicherte Mannschaft ein schwerer Schlag. Die Bosnier, die mit einem 1:1 gegen Kanada solide gestartet sind, werden der Nati alles abverlangen. Bleibt zu hoffen, dass die medizinische Abteilung den Schweizer Coach rechtzeitig bis zum Spiel fit bekommt.



