Im gestrigen türkischen Pokal-Viertelfinale besiegte Galatasaray Erzrivale Fenerbahçe mit 2:1 und zog ins Halbfinale ein. Die Tore erzielte der nigerianische Stürmer Victor Osimhen für Galatasaray.
Edin Džeko kam ab der 75. Spielminute zum Einsatz, als das Spiel bereits von intensiven Zweikämpfen und hoher Emotionalität geprägt war.
In der Nachspielzeit kam es zu einem Vorfall, bei dem Fenerbahçes Trainer José Mourinho Galatasarays Coach Okan Buruk am Spielfeldrand körperlich attackierte. Buruk reagierte daraufhin dramatisch, was die Spannungen weiter anheizte. Sicherheitskräfte mussten eingreifen, um die Situation zu beruhigen.
Dieser Vorfall könnte für Mourinho ernsthafte Konsequenzen haben. Die türkische Fußballföderation erwägt eine Sperre von fünf bis zehn Spielen, abhängig von der Einstufung des Vorfalls als “Angriff” oder “unsportliches Verhalten”.
Für Fenerbahçe, das kürzlich aus der Europa League ausgeschieden ist und in der Liga sechs Punkte hinter Galatasaray liegt, stellt dieser Vorfall eine weitere Herausforderung in einer ohnehin schwierigen Saison dar.



