Bosnien-Herzegowina hat am Dienstagabend in Zenica Italien im Playoff-Finale nach Elfmeterschießen ausgeschaltet und damit das WM-Ticket 2026 gebucht. Es war eine der stärksten Leistungen der Zmajevi seit langer Zeit – und die Statistiken belegen eine klare Überlegenheit gegen den großen Favoriten, die aktuell zwölftbeste Mannschaft der Welt.
Laut UEFA-Daten schoss BiH dreimal so viele Torschüsse wie der Gast: 30 zu 9. Auch beim Ballbesitz hatten die Männer von Trainer Sergej Barbarez die Nase vorn – 60 zu 40 Prozent. Beim Passspiel war der Unterschied sogar noch deutlicher: BiH vervollständigte 633 Pässe gegenüber lediglich 310 auf italienischer Seite. Zudem führten die Zmajevi zehn Ecken aus, die Italiener nur vier.
Bemerkenswert ist auch, dass die bosnische Mannschaft mehr Laufkilometer absolvierte als der Gegner – 141,2 km gegenüber 137,1 km auf Seiten der Azzurri. Torwart Nikola Vasilj musste lediglich zwei Paraden zeigen, während sein Gegenüber Gianluigi Donnarumma gleich elfmal eingreifen musste, um eine noch deutlichere Niederlage zu verhindern.
Kurz gesagt: Bosnien-Herzegowina war an diesem Abend in Zenica in jeder Hinsicht die bessere Mannschaft.



