Bei der abschließenden Pressekonferenz vor dem entscheidenden Duell am Dienstag gaben sich sowohl Teamchef Ralf Rangnick als auch Kapitän Marko Arnautović betont zurückhaltend.
Die österreichische Mannschaft präsentierte sich konzentriert, aber ohne allzu große Worte – allzu viel wollte man im Hinblick auf das Finale nicht preisgeben.
“Würde nicht sagen, dass wir Favorit sind“
Im ORF-Interview zeigte sich Arnautović dennoch sichtlich aufgewühlt angesichts der bevorstehenden Aufgabe. „Meine Gefühle sind jetzt schon so, dass ich es kaum erwarten kann, dass es morgen beginnt“, erklärte der Stürmer.
Gleichzeitig mahnte er zur Besonnenheit: „Wir sollten alle einen kühlen Kopf bewahren. Wir wissen, dass es morgen kein leichtes Spiel wird. Bosnien kommt hochmotiviert und will das Spiel genauso gewinnen wie wir.“
Die Favoritenrolle wollte der Legionär von Roter Stern Belgrad jedoch nicht übernehmen. „Ich würde nicht sagen, dass wir Favorit sind. Es ist ausgeglichen. Wir haben höchsten Respekt vor Bosnien“, betonte Arnautović.
Die bosnische Mannschaft sei jung, gefährlich und stolz darauf, ihr Land zu vertreten. Als Beispiel verwies er auf deren jüngsten Auftritt unserer Zmajevi gegen Rumänien, bei dem Bosnien nach einem 0:1-Rückstand die Partie in der zweiten Hälfte drehte.
„Man sieht, dass diese Mannschaft große Qualitäten hat. Aber ich weiß auch, welche Qualitäten wir haben“, sagte Arnautović selbstbewusst – ohne jedoch in Überheblichkeit zu verfallen.
Mit dieser Mischung aus Respekt und Entschlossenheit geht Österreich in das Finale, das über den weiteren Weg des Teams entscheiden wird.



