StartA-NationalmannschaftMuslić will eines Tages Bosnien trainieren: “Dieser Traum steht sehr hoch”

Muslić will eines Tages Bosnien trainieren: “Dieser Traum steht sehr hoch”

Miron Muslić hat sich im ZDF-Sportstudio offen zu seiner Verbundenheit mit Bosnien und Herzegowina bekannt. Der Schalke-Trainer kann sich sehr gut vorstellen, eines Tages die bosnische Nationalmannschaft zu übernehmen. Auf die Frage, wie groß dieser Traum sei, hatte Muslić eine eindeutige Antwort.

„Sehr hoch“, erklärte Muslić, als er auf den möglichen Posten als Nationaltrainer von Bosnien und Herzegowina angesprochen wurde. Der 43-Jährige machte deutlich, dass er große Ziele in seiner Karriere keineswegs für unrealistisch hält. Schließlich habe sein bisheriger Weg gezeigt, dass Dinge möglich werden können, die einige Jahre zuvor noch nahezu ausgeschlossen erschienen.

„Ich glaube, man darf ja träumen und versucht dann tagtäglich aufzuwachen und macht sich auf den Weg, seine Träume auch zu verwirklichen“, sagte Muslić im ZDF-Sportstudio. Dabei verwies der Schalke-Coach auch auf seine eigene Karriere. Heute trainiert er Schalke 04 in der Bundesliga – etwas, das für ihn vor einigen Jahren noch kaum vorstellbar gewesen sei: „Das waren ja keine Träumereien vor ein paar Jahren, das war ausgeschlossen. Es war fast unmöglich. Aber es gibt immer wieder Wege.“

Besonders emotional wurde es, als der gebürtige Bihaćer über seine Beziehung zu Bosnien und Herzegowina sprach: „Ich bin gebürtiger Bosnier, ich bin stolzer Bosnier. Meine ganze Familie ist immer noch in der bosnischen Heimat. Ich fühle mich stark, stark verwurzelt, selbstverständlich.“ Obwohl Muslić einen großen Teil seines Lebens außerhalb Bosniens verbracht hat, bezeichnet er das Land weiterhin unmissverständlich als seine Heimat.

Eine mögliche Zukunft als Nationaltrainer der Zmajevi schließt Muslić deshalb keineswegs aus – ganz im Gegenteil. „Eines Tages, ich bin ja noch ein junger Trainer, ich habe noch Zeit, kann ich mir das wunderbar vorstellen“, erklärte er. Damit macht Muslić keinen Hehl daraus, dass der Posten als bosnischer Nationaltrainer für ihn ein großes persönliches Ziel wäre. Aktuell gilt seine volle Konzentration jedoch Schalke 04 und seiner Aufgabe in der Bundesliga.

Für die Zukunft hat der gebürtige Bosnier seinen Traum jedenfalls klar formuliert: eines Tages an der Seitenlinie seiner Heimat zu stehen und die Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina zu führen.

Quelle: ZDF-Sportstudio

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