Die FIFA und das IFAB haben mehrere neue Regeln eingeführt, um Zeitspiel zu reduzieren, Schiedsrichter besser zu schützen und Entscheidungen schneller zu machen.
1. Torhüter dürfen den Ball nur noch 8 Sekunden halten
Hält ein Keeper den Ball länger als 8 Sekunden in den Händen, bekommt der Gegner einen Eckball. Der Schiedsrichter zählt die letzten 5 Sekunden sichtbar herunter. ⏳⚽
2. Nur der Kapitän darf mit dem Schiedsrichter diskutieren
Um Proteste und Rudelbildungen zu verhindern, sollen hauptsächlich nur noch die Kapitäne das Gespräch mit dem Referee suchen dürfen.
3. Schnellere Auswechslungen
Spieler haben nach Anzeige der Wechseltafel nur 10 Sekunden Zeit, das Feld zu verlassen. Wer absichtlich trödelt, sorgt dafür, dass sein Ersatzspieler erst später ins Spiel darf.
4. Verletzte Feldspieler müssen kurz draußen bleiben
Wird ein Feldspieler auf dem Platz behandelt, muss er nach Wiederanpfiff mindestens eine Minute außerhalb des Feldes bleiben. Ausnahmen gibt es bei Kopfverletzungen oder schweren Zusammenstößen.
5. Schiedsrichter mit Bodycams
Bei Turnieren wie der Klub-WM testen Schiedsrichter erstmals Kameras am Körper. Fans können dadurch Szenen aus der Sicht des Referees sehen.
6. Verbesserte KI-Offside-Technologie
Künstliche Intelligenz und zusätzliche Kameras sollen Abseitsentscheidungen noch schneller und genauer erkennen.
7. Mehr VAR-Transparenz
In einigen Wettbewerben dürfen Schiedsrichter ihre VAR-Entscheidungen direkt im Stadion erklären, damit Fans die Entscheidungen besser verstehen.
8. Härtere Strafen bei Unsportlichkeit
Spieler können künftig schneller Rot sehen, wenn sie Schiedsrichter bedrängen, Proteste provozieren oder diskriminierende Gesten verwenden.



