Im Rahmen des morgigen Spiels gegen Rumänien (Anpfiff 20:45h, Zenica) stellten sich Nationaltrainer Sergej Barbarez und Edin Džeko vor die Presse.
“Wir hatten leider in der Vergangenheit einige negative Erfahrungen in solchen Alles oder Nichts spielen. Die jungen Spieler sind dessen auch bewusst und die wissen auch, was für eine Möglichkeit die Teilnahme bei der WM ihrer Karriere ermöglicht. Wir sind bereit und die Atmosphäre ist gut.”
Auf seine mangelnde Spielzeit wurde Džeko auch angesprochen, ob das nicht möglicherweise sein Vorteil sein wird.
“Ein Spieler kann Qualitäten haben wie er will, aber wenn man nicht in Form ist, bringt das auch nichts. Ich habe meine ganze Karriere gute Minuten erhalten. Ich weiß aber wie wichtig diese zwei Spiele sind, unabhängig davon wie viel ich in den letzten Spielen auf dem Platz stand, weiß ich trotzdem, dass ich sehr viel der Mannschaft bringen kann.”
Mit bald 39 Jahren dürfte es wohl die letzte Möglichkeit sein, dass unser Kapitän auf dem Feld für die Nationalmannschaft steht, sollte eine WM Teilnahme nicht möglich sein.
“Für die Nationalmannschaft ist mir jedes Spiel wichtig. Natürlich sind diese zwei Spiele wichtiger als vielleicht die bisherigen in der Gruppenphase, aber ich selber sehe jedes Spiel, wie wenn es mein letztes wäre. Wir wissen was wir tun müssen und was uns ein Sieg morgen bringt. Ich denke derzeit nur an das morgige Spiel.”
Seine Einschätzung zum aktuellen Kader der rumänischen Nationalmannschaft.
“Rumänien ist ein gutes Team, hat junge Spieler. Wir sind mit Österreich und Rumänien in einer guten Gruppe. Wir haben schon im Hinspiel gewonnen, auch wenn das Team von den Rumänen gut ist, sind wir bereit und haben auch ein sehr gutes Team.”
Was bedeutet es, bei einer WM zu sein?
“Es ist der Traum eines jeden Spielers, mit der Nationalmannschaft bei einer WM-Endrunde zu spielen. Das ist der Traum von beiden Mannschaften die morgen spielen werden. Wir spielen zu Hause, was ein kleiner Vorteil sein sollte. Wir wissen, dass das Spiel morgen deswegen für uns hart sein wird.”



