Zum ersten Mal im königsblauen Trikot, zum ersten Mal auf dem Platz und direkt ein Tor: Edin Džeko hat sein Debüt für den FC Schalke 04 im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit einem echten Ausrufezeichen veredelt. Der Neuzugang wurde in der 67. Minute eingewechselt und brauchte nicht lange, um das Spiel spürbar zu beeinflussen.
Schalke suchte bereits früh mehr Präsenz im Offensivspiel, mehr Klarheit und Durchschlagskraft nach vorne. Entsprechend schickte Trainer Miron Muslić Edin Džeko schon in der 54. Minute an der Seitenlinie zum Aufwärmen. Als er schließlich den Platz betrat, war sofort zu erkennen, dass er da ist, um Verantwortung zu übernehmen. Džeko bot sich an, arbeitete gegen den Ball, forderte Pässe und brachte Struktur in das Offensivspiel.
Der große Moment folgte in der 87. Minute. Džeko setzte sich im Strafraum robust gegen Maxwell Gyamfi durch, behielt die Ruhe und schlenzte den Ball eiskalt in die rechte untere Ecke. Erstes Spiel, erstes Tor – ein Debüt, wie es sich jeder Stürmer wünscht. Die Schalker Bank explodierte, die Fans standen Kopf.
Doch das Spiel war noch nicht vorbei, denn nach einer Ecke war es Kenan Karaman, der in der 90. Minute zur Stelle war und den Ball über die Linie drückte. Nach sieben Minuten Nachspielzeit stand ein 2:2 auf der Anzeigetafel.
Ein Spiel mit Wendungen, ein Debüt mit Wirkung und ein Tor, das Hoffnung macht. Edin Džeko hat bei seiner Premiere gezeigt, warum Schalke auf ihn setzt – präsent, entschlossen und im richtigen Moment da. Edin Džeko ist der älteste Torschütze der 2. Bundesliga und trägt sich mit seinem Treffer im ersten Spiel bereits jetzt schon in die Geschichtsbücher ein.



