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Barbarez nach Nordmazedonien: „Die Euphorie im Land ist groß – das haben wir uns gewünscht”

Nationaltrainer Sergej Barbarez zog nach dem 0:0 gegen Nordmazedonien ein nachdenkliches, aber zufriedenes Fazit.

„Ein typisches Freundschaftsspiel. Wir wollten viele Dinge ausprobieren. Ich habe Verständnis für die Spieler – einige kommen gerade aus Verletzungen zurück und sind noch nicht auf dem Niveau, auf dem sie sein sollten. Wir hatten drei Debütanten, und manche Spieler stehen zum ersten Mal neben einem bestimmten Mitspieler auf dem Platz.”

Sorgen bereitet dem Trainer die Verletzung von Ersatztorhüter Osman Hadžikić: „Es tut mir leid für Osman, er hätte die zweite Halbzeit bestreiten sollen. Es sieht nicht gut aus – er hat sich am hinteren Oberschenkel erwischt. Morgen wird es ein MRT geben, dann wissen wir mehr.”

Barbarez sprach auch über den Umgang mit der enormen Begeisterung rund um die Mannschaft: „Ich habe die Spieler gewarnt, die Atmosphäre nicht zu unterschätzen. So schön sie sein kann – sie kann auch in die andere Richtung kippen. Wir haben diese Woche intensiver trainiert und einige Spieler geschont, darunter Kapitän Džeko und Šunjić. Die Euphorie im Land ist groß, genau das haben wir uns gewünscht. Aber für manche Spieler kann das eine echte Belastung sein – sie sind noch zu jung für solche Momente. Wir versuchen, ihnen mit unserer Erfahrung zu helfen und sie auf das vorzubereiten, was in den kommenden Tagen auf sie zukommt.”

Abschließend erklärte der Trainer die bewusste Entscheidung, die erste Vorbereitungswoche in Sarajevo zu verbringen: „Wir haben das absichtlich so gewählt – um unseren Fans noch etwas mehr Freude zu schenken.”

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