StartA-NationalmannschaftDer erste Prüfstein: Nordmazedonien in Sarajevo

Der erste Prüfstein: Nordmazedonien in Sarajevo

Bevor die Zmajevi bei der Weltmeisterschaft 2026 in der Gruppe B auf Kanada, die Schweiz und Katar treffen, wartet in Sarajevo zunächst ein Nachbar vom Balkan: Nordmazedonien. Kein unbekannter Gegner – und alles andere als eine harmlose Aufwärmübung.

Nordmazedonien. Die Mannschaft steht auf Platz 65 der FIFA-Weltrangliste und hat die WM 2026 nur knapp verpasst – im Play-off-Halbfinale war gegen Dänemark mit 0:4 Endstation

Trainer Blagoja Milevski setzt auf ein 4-4-2 mit klaren Stärken: Mittelfeldspieler Eljif Elmas (Napoli) ist das spielerische Zentrum, Stürmer Bojan Miovski (Rangers) der gefährlichste Mann im Abschluss.

OTO: ffm.mk

Warum gerade Nordmazedonien?

Die Wahl dieses Testgegners ist kein Zufall. Mehrere Faktoren sprechen für diese Paarung:

Geographische und kulturelle Nähe. Nordmazedonien ist ein direkter Balkannachbar. Die Spieler kennen einander, die Intensität bei solchen Begegnungen ist garantiert – kein Freundschaftskick ohne Ernsthaftigkeit.

Das richtige Niveau. Nordmazedonien ist kein Kanonenfutter, aber auch keine Weltmacht. Sie fordern Bosnien-Herzegowina taktisch heraus, ohne das Verletzungsrisiko unnötig zu erhöhen. Genau das braucht man kurz vor einem Turnier.

Frische Playoff-Erfahrung. Die Nordmazedonier haben die WM-Playoffs selbst mitgemacht und kennen den Druck großer Spiele aus eigenem Erleben – was die Qualität des Testspiels zusätzlich erhöht.

Heimspiel als Stimmungstest. Das Spiel in Sarajevo gibt dem Trainerstab die Möglichkeit, die Mannschaft vor eigenem Publikum zu beobachten und Automatismen einzuspielen, bevor es in die Ferne geht.

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