StartA-NationalmannschaftDer härteste WM-Weg? Die Statistik spricht für die Bosnische Nationalmannschaft

Der härteste WM-Weg? Die Statistik spricht für die Bosnische Nationalmannschaft

Bosnien und Herzegowina hat sich nicht nur für die Weltmeisterschaft qualifiziert – unsere Nationalmannschaft hat dabei wohl den statistisch schwierigsten Weg aller Teilnehmer hinter sich gebracht.

Ein Blick auf die FIFA-Weltrangliste vor Beginn der Qualifikation zeigt, wie groß die Herausforderung für die Mannschaft von Sergej Barbarez tatsächlich war. Bosnien und Herzegowina lag damals lediglich auf Rang 74 der Welt. In der Qualifikationsgruppe warteten mit Österreich (Platz 23) und Rumänien (Platz 38) gleich zwei Nationen, die sowohl auf dem Papier als auch in der Weltrangliste deutlich besser positioniert waren.

Doch damit nicht genug. Nach der erfolgreichen Qualifikation musste die Mannschaft in den Playoffs erneut gegen hochklassige Gegner antreten. Zunächst wartete Wales, das damals auf Platz 37 der FIFA-Weltrangliste geführt wurde. Im entscheidenden Duell stand schließlich Italien gegenüber – die „Azzurri“ gingen als Nummer 12 der Welt in die Partie und gehörten damit zu den stärksten Mannschaften Europas.

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der „Zmajevi“ in den vergangenen Monaten. Vom 74. Platz vor Beginn der Qualifikation verbesserte sich Bosnien und Herzegowina bis zum 1. April 2026 auf Rang 64 der FIFA-Weltrangliste.

Statistisch, spielerisch und gemessen an der Weltrangliste hatte kaum eine Nation einen schwierigeren Weg zur Weltmeisterschaft. Umso mehr zeigt die Qualifikation, welchen Fortschritt die Mannschaft unter Sergej Barbarez gemacht hat – und warum unsere Mannschaft mit viel Selbstvertrauen bei der WM dabei sein darf.

ÄHNLICHE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein
Captcha verification failed!
Captcha-Benutzerbewertung fehlgeschlagen. bitte kontaktieren Sie uns!

VERPASSE NICHT