Die Qualifikation für die UEFA Euro 2028 bringt ein leicht angepasstes Format mit sich. Das Turnier wird in England, Schottland, Wales und Irland ausgetragen, dennoch müssen auch die Gastgeber zunächst an der regulären Qualifikation teilnehmen.
Insgesamt werden 24 Teams an der Endrunde teilnehmen. Die Qualifikation besteht aus 12 Gruppen mit jeweils vier oder fünf Mannschaften. Jede Mannschaft spielt Hin- und Rückspiele gegen die Teams der eigenen Gruppe.
Am Ende der Gruppenphase qualifizieren sich die 12 Gruppensieger sowie die acht besten Gruppenzweiten direkt für die EM. Damit stehen bereits 20 der 24 Teilnehmer fest.
Die vier Gastgeber – England, Schottland, Wales und Irland – nehmen ebenfalls an der Qualifikation teil. Sollten sie sich nicht regulär qualifizieren, können bis zu zwei Startplätze für die besten Gastgeber reserviert werden. Das bedeutet, dass theoretisch zwei der vier Gastgeber – England, Schottland, Wales und Irland – die Endrunde verpassen könnten, wenn sie sich weder über die Qualifikation noch über die Playoffs durchsetzen.


Die verbleibenden zwei bis vier Plätze werden anschließend in Playoff-Spielen vergeben. An diesen Playoffs nehmen Teams teil, die sich über die Qualifikation nicht direkt qualifizieren konnten, sowie Mannschaften aus der UEFA Nations League, die noch kein EM-Ticket haben.
Damit bleibt das Teilnehmerfeld bei 24 Teams, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass zumindest ein Teil der Gastgeber sicher bei der Endrunde vertreten ist.
Die Auslosung der Qualifikation findet am 6. Dezember in Belfast statt. Bosnien und Herzegowina wird dabei im zweiten oder dritten Lostopf platziert, abhängig von den Ergebnissen in der UEFA Nations League.
Das bedeutet, dass die kommende Zeit entscheidend für die Zmajevi sein wird: Mit guten Ergebnissen können sie sich eine bessere Ausgangsposition für die Gruppenauslosung sichern.



