Oktober 2013. Der Schlusspfiff gegen Litauen fällt – und plötzlich ist alles anders. Bosnien und Herzegowina steht zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft.
Ein junges Land, gezeichnet von einer schwierigen Vergangenheit, aber genau deshalb bedeutet Fußball für Bosnien so viel mehr. Er ist Hoffnung, Stolz und ein Stück Identität. Als sich unsere Nationalmannschaft für die WM 2014 in Brasilien qualifizierte, fühlte es sich an, als würde die ganze Nation gemeinsam atmen, feiern und träumen.

Bosnien wurde in Gruppe F gelost und traf dort auf Argentinien, Nigeria und Iran.
Im ersten Spiel gegen Argentinien geriet Bosnien früh durch ein Eigentor in Rückstand. Trotz einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit reichte es nur zum 1:2, wobei Vedad Ibišević das erste WM-Tor der Landesgeschichte erzielte.

Gegen Nigeria zeigte Bosnien eine solide Leistung, musste sich jedoch mit 0:1 geschlagen geben. Ein Treffer von Džeko wurde wegen Abseits aberkannt, was das Spiel entscheidend beeinflusste – da es eine klare Fehlentscheidung war.

Im letzten Spiel gegen den Iran gelang ein 3:1-Sieg. Edin Džeko, Miralem Pjanić und Avdija Vršajević erzielten die Tore.

Der Kader bestand aus einer Mischung erfahrener Spieler und international etablierter Profis. Zu den wichtigsten Namen gehörten:
- Edin Džeko (Sturm)
- Miralem Pjanić (Mittelfeld)
- Vedad Ibišević (Sturm)
- Asmir Begović (Torwart)
- Emir Spahić (Verteidigung, Kapitän)
Trainer der Mannschaft war der legendäre Safet Sušić.
Auch wenn Bosnien die Gruppenphase nicht überstand, war die Teilnahme ein wichtiger Meilenstein in der Fußballgeschichte des Landes und ein bedeutender Schritt auf internationaler Ebene.



