Im Gegensatz zum Spiel Österreich – Bosnien und Herzegowina im November wird die Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina gegen Wales mit mehreren zusätzlichen Spielern stärker besetzt sein.
Den „Zmajevi“ stehen nun Nikola Katić, Amar Dedić, Sead Kolašinac und Ermedin Demirović zur Verfügung.
Auf die letzten beiden im Zusammenspiel wartet Sergej Barbarez bereits seit Beginn der Qualifikation. Denn nur einmal während seiner Amtszeit konnte Barbarez sowohl Kolašinac als auch Demirović gleichzeitig einsetzen – gegen Rumänien und Zypern im März 2025.
Dedić, Kolašinac und Demirović erhöhen zusammen mit Memić deutlich das Spieltempo der bosnischen Nationalmannschaft und ermöglichen zugleich ein wesentlich intensiveres Pressing gegen den Gegner. Dadurch wird die Gesamtqualität des Teams auf ein höheres Niveau gehoben.
Interessanterweise haben Memić und Kolašinac bisher erst ein gemeinsames Spiel für Bosnien und Herzegowina bestritten – genauer gesagt 28 Minuten gegen Rumänien, so lange standen sie gemeinsam auf dem Platz.
Wales erzielt die meisten Tore über die Flügel
Wales erzielt den Großteil seiner Tore über die Außenbahnen, daher ist es nicht überraschend, wenn Barbarez diese vier laufstarken Spieler von Beginn an einsetzt – Kolašinac und Demirović auf der linken Seite sowie Dedić und Memić auf der rechten.
Mit Edin Džeko im Angriff kann man erwarten, dass er das Selbstvertrauen und die Qualität des gesamten Teams hebt, jedoch nicht mehr das intensive Pressing betreibt, wie er es noch vor etwa zehn Jahren getan hat.


Deshalb ist im Mittelfeld, welches laut Barbarez der Schlüsselbereich im Spiel gegen Wales ist, durchaus ein zusätzlicher Spieler zu erwarten. In einer defensiveren Variante wäre das Gigović, in einer offensiveren Alajbegović oder Bajraktarević, die hinter Džeko agieren würden – allerdings mit großer defensiver Verantwortung.
Radeljić vor Muharemović?
Im Mittelfeld sind bei Barbarez Šunjić und Tahirović gesetzt. In der Innenverteidigung dürften wahrscheinlich Katić und Muharemović spielen, es sei denn, Barbarez entscheidet sich aufgrund seiner hervorragenden langen Bälle für Radeljić.
Neben Tahirović ist Radeljić möglicherweise der einzige Spieler, der durch ruhiges Auftreten in der Abwehr und einen präzisen langen Pass zu den Angreifern das Spielgeschehen im Handumdrehen wenden kann.
Im Tor hat Vasilj die besseren Chancen.



