Wednesday, April 15, 2026
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Barbarez nach 3:1 Sieg: “Genau das, was wir wollten. Nun fahren wir nach Wien um für einen Sieg zu kämpfen!

Nach dem wichtigen 3:1-Sieg der Nationalmannschaft Bosnien und Herzegowinas gegen Rumänien zeigte sich Selektor Sergej Barbarez im Gespräch mit BHT 1 sichtlich zufrieden. Obwohl sein Team zur Pause mit 0:1 zurücklag, blieb er in der Kabine bewusst ruhig.

Barbarez erklärte, dass er die Leistung im ersten Durchgang insgesamt positiv bewertet habe: Die Mannschaft habe gut gespielt, sei jedoch in einigen schnellen Umschaltsituationen ausgespielt worden, was schließlich zum Gegentor führte. Besonders bedauerte er die unglückliche Rolle von Malić bei dieser Szene, betonte aber, dass der Spieler Unterstützung aus dem Team erhalte. „Am Ende zählt, dass wir gewonnen haben. Der Blick geht nach vorne – wir wollen in Wien erneut punkten“, sagte der Selektor.

Ein eingeübter Plan B greift

Barbarez hob hervor, dass sich die Mannschaft nicht nur auf einen Spielansatz verlässt. „Wir denken immer auch über eine zweite Variante nach“, erklärte er. Über die Rollen von Haris und Kerim zeigte er sich besonders zufrieden: Beide hätten entscheidende Impulse gesetzt und damit den alternativen Matchplan erfolgreich umgesetzt. Für Barbarez war der Auftritt des Teams insgesamt „applauswürdig“.

Lob für das Innenverteidiger-Duo

Besonders viel Anerkennung erhielten Tarik Muharemović und Nikola Katić. Muharemović sei nicht nur kompromisslos im Zweikampf, sondern auch spielstark und in der Lage, das Spiel mit mutigen Diagonalpässen zu öffnen. Katić bezeichnete Barbarez als „natürlichen Führungsspieler“, dessen Präsenz ihm außerordentlich wichtig sei. Das Duo könne – bei langfristiger Zusammenarbeit – eine prägende Achse der Zukunft bilden.

Fokus auf Wien: Selbstbewusst trotz Ausfällen

Im Hinblick auf das entscheidende Spiel in Wien gegen Österreich, bei dem gleich mehrere Spieler aufgrund von Sperren fehlen werden, zeigte sich Barbarez gelassen. Schon gegen Rumänien habe das Team Ausfälle kompensieren müssen. Als besonderen Vorteil bezeichnete er die Variabilität von Memić, der beide Außenbahnen abdecken kann. „Wir gehen mit großem Selbstvertrauen nach Wien. Dies ist der Moment, von dem wir geträumt haben – ein Play-off-Finale. Jeder, der auf dem Platz stehen wird, wird alles geben.“

Zwei-Stürmer-System bleibt Grundidee

Auch im Angriff bestätigte Barbarez seine bevorzugte Ausrichtung mit zwei Spitzen. Zu Beginn sei die Idee gewesen, Samed hinter Džeko spielen zu lassen – ein Modell, das er bereits mit früheren Sturmduos angewandt habe. Die spätere Einwechslung von Tabaković brachte dann frischen Schwung und zahlte sich letztlich aus.

„Diese Flexibilität im Angriff macht uns gefährlich“, resümierte der Selektor.

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