Die Fußballspieler von Željezničar feierten einen 2:0-Sieg bei ihrem Auswärtsspiel gegen Igman in Konjic. Das Spiel wird mit diesem Ergebnis gewertet, obwohl es bereits in der 73. Spielminute abgebrochen wurde.
Die Fußballspieler von Željezničar feierten einen 2:0-Sieg bei ihrem Auswärtsspiel gegen Igman in Konjic. Das Spiel wird mit diesem Ergebnis gewertet, obwohl es bereits in der 73. Spielminute abgebrochen wurde.
Die Partie in Konjic fand unter katastrophalen Bedingungen statt. Regen, Wind und Schnee sorgten dafür, dass das Spiel eher einem Schlammcatchen glich als einem echten Fußballmatch, und der Ball war kaum noch auf dem Rasen zu bewegen.
Schiedsrichter Antonio Tomić sorgte für eine Überraschung, als er das Spiel in der 73. Minute abbrach. Dieser Schritt war jedoch gemäß den Bestimmungen des bosnischen Fußballverbands (NS BiH) korrekt. Laut Artikel 59 des Reglements „Abbruch und Nicht-Wiederspielen von Spielen“ wird ein Spiel mit dem Ergebnis registriert, das auf der Anzeigetafel angezeigt wird, wenn mindestens 80 Prozent der Spielzeit absolviert sind – das bedeutet mindestens 72 Minuten bei einem Spiel von 90 Minuten. In diesem Fall waren es 73 Minuten, und da der Schiedsrichter der Ansicht war, dass die Bedingungen unzumutbar wurden, entschied er sich, das Spiel zu beenden. Daher wird das Spiel mit einem 2:0-Sieg für Željezničar gewertet.
Laut den Regelungen des bosnischen Fußballverbands wird ein Spiel, das aufgrund höherer Gewalt abgebrochen werden muss, nach den Bestimmungen des Schiedsrichters registriert. Falls das Spiel jedoch vor dem Erreichen von 80 Prozent der regulären Spielzeit abgebrochen wurde, wird ein Nachholspiel angesetzt.
Kurz vor dem Abbruch klagten einige Spieler auf beiden Seiten über gesundheitliche Beschwerden, die durch die extremen Wetterbedingungen verursacht wurden. Nachdem Sulejman Krpić medizinische Hilfe erhalten hatte, zog der Schiedsrichter die Spieler vom Feld, und auch die Fans verließen daraufhin das Stadion in Konjic.




